Das Web

Christopher Orth
Erschienen am 28. August, 2009
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Wahlkampf mit Web 2.0 – Mächtige Werkzeuge für Merkel und Co

Wahlkampf mit Web 2.0 – Mächtige Werkzeuge für Merkel und Co

Neben Horst Schlämmers übermedialem Wahlkampfauftritt auf Leimwand und im Netz findet sich nun auch so ziemlich jede Partei auf Twitter, Facebook, Studivz und Co. Wo früher Flyer verteilt, Plakate gedruckt und gerne mal frische Sonntagsbrötchen vor die Tür gelegt worden sind, wird heute der multimediale Wahlkampfhammer geschwungen.

Alle Wähler ansprechen.

Während sich die CDU beispielsweise mehr auf die Verbreitung von Kampagnen konzentriert, gewichtet die SPD ihre Tweets auf Aussagen der Gegengenparteien. Klar ist, alle sind präsenter denn je und überzeugen durch einen frischen, modernen Auftritt. Während der Nutzfaktor von Social Networks wie Studivz und Facebook eher bei jungen Menschen hoch ist, wird Twitter und Youtube von einer breiteren Zielgruppe genutzt, was die Zahlen bestätigen: CDU, SPD und FDP verzeichnen weit über 3000 Follower, die auf täglich neuen Input warten.


„Das ist eine absolut kriminelle Geschichte“

Und da früher Plakate abgerissen und bemalt worden sind, bietet das vermeintlich sichere Internet Tücken, die größere Auswirkungen haben, als eine aufgemalte Brille auf Frank Walter Steinmeiers Bild. So twitterte der Account der CDU klammheimlich die Ankündigung des neuen Regierungprogramms inklusive Atomausstieg, Mindestlohn und Vermögenssteuer, Ralf Stegners Profil informierte über seinen Alkoholpegel. Die Nachricht der Hacker verbreitete sich natürlich wie ein Lauffeuer worüber die Inhaber der Accounts verständlicher weise sehr unerfreut waren.

Screenshot: http://www.twitter.com


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Programmiert Designs bis ins kleinste Detail und erweckt jedes Layout zum
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